Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen?
Cannabis und THC sind für Hunde und Katzen giftig. Mit der zunehmenden Legalisierung steigt auch das Risiko, dass Haustiere versehentlich Kontakt mit Cannabis bekommen — ob durch Pflanzen, Edibles oder Rauch.
Hund: Giftig
Katze: Giftig
Was macht THC bei Hunden?
Hunde haben mehr Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn als Menschen und reagieren daher empfindlicher auf THC. Eine Vergiftung kann durch das Fressen von Cannabis-Pflanzen, Edibles, Haschisch oder durch Passivrauchen entstehen.
Typische Symptome einer Cannabis-Vergiftung:
- Desorientierung und Taumeln
- Übermäßiger Speichelfluss
- Zittern und Muskelzuckungen
- Erweiterte Pupillen
- Harninkontinenz
- Im schweren Fall: Koma
Was tun, wenn dein Hund Cannabis gefressen hat?
Sei ehrlich gegenüber deinem Tierarzt — er unterliegt der Schweigepflicht. Je schneller die richtige Behandlung eingeleitet wird, desto besser. Verschweige nichts, da die Behandlung von der Substanz abhängt.
Was tun bei Vergiftungsverdacht?
Wenn du den Verdacht hast, dass dein Tier etwas Giftiges gefressen hat, wende dich sofort an deinen Tierarzt oder ruf den Giftnotruf Österreich an:
Giftnotruf Österreich: +43 1 406 43 43
Versuche nicht, das Tier selbst zum Erbrechen zu bringen, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt.