Kirschen Hund: Können Hunde Kirschen essen?
Kirschen sind verlockend süß, aber für Hunde und Katzen nur dann verträglich, wenn Kern, Stiel und Blätter entfernt werden. Diese Teile enthalten Blausäure — ein natürliches Gift.
Hund: Bedingt verträglich
Katze: Bedingt verträglich
Warum sind Kirschkerne für Hunde giftig?
Kirschkerne, aber auch Stiele und Blätter, enthalten cyanogene Glykoside, aus denen im Körper Blausäure (Zyanid) freigesetzt wird. Blausäure hemmt die Zellatmung und kann in ausreichender Menge tödlich sein.
Symptome einer Blausäurevergiftung:
- Atemnot und schnelle Atmung
- Zittern und Schwäche
- Weitgestellte Pupillen
- Rötliche Schleimhäute
- Im schlimmsten Fall: Krämpfe und Tod
Wie viele Kirschen darf mein Hund essen?
Reines Kirschfleisch ohne Kern ist für Hunde grundsätzlich verträglich. Aber: Der Aufwand des Entpflücken ist groß, und Hunde können auch halbzerknaute Kerne verschlucken. Im Zweifelsfall lieber auf Kirschen verzichten.
Was tun bei Vergiftungsverdacht?
Wenn du den Verdacht hast, dass dein Tier etwas Giftiges gefressen hat, wende dich sofort an deinen Tierarzt oder ruf den Giftnotruf Österreich an:
Giftnotruf Österreich: +43 1 406 43 43
Versuche nicht, das Tier selbst zum Erbrechen zu bringen, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt.