Kirschlorbeer giftig für Hunde: Hecke im Garten?
Ist Kirschlorbeer giftig für Hunde?
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist eine der beliebtesten Heckenpflanzen in Österreich und Deutschland — und für Haustiere giftig. Wenn die Blätter oder Kerne der Früchte zerkleinert werden (z.B. beim Kauen), entstehen cyanogene Verbindungen, die Blausäure freisetzen.
Welche Teile sind besonders gefährlich?
Besonders giftig sind die Kerne der schwarzen Früchte und die Blätter, wenn sie zerkleinert werden. Das Fruchtfleisch selbst ist weniger problematisch — aber wer isst nur das Fruchtfleisch?
Symptome einer Kirschlorbeer-Vergiftung
- Erbrechen und Durchfall
- Speichelfluss
- Atemnot und Keuchen
- Krämpfe
- Schleimhäute werden kirschrot (typisch für Blausäurevergiftung)
- Bewusstlosigkeit
Was tun bei Verdacht?
Sofort zum Tierarzt — Blausäurevergiftungen wirken schnell. Giftnotruf Österreich: +43 1 406 43 43. Informiere den Tierarzt über den Verdacht auf Kirschlorbeer.
Kirschlorbeer-Hecke mit Hund im Garten
Du musst die Hecke nicht unbedingt entfernen — aber Hunde vom Fressen der Früchte und vom Kauen der Blätter abhalten. Abgefallene Früchte regelmäßig entfernen.
Fazit
Kirschlorbeer ist eine häufige Giftquelle im heimischen Garten. Das Wissen darum ist der erste Schritt zum Schutz deines Hundes.