Narzissen giftig: Sind Narzissen für Haustiere gefährlich?
Sind Narzissen giftig für Hunde und Katzen?
Narzissen (Narcissus) gehören zu den beliebtesten Frühlingsblumen — und zu den Pflanzen, die für Haustiere gefährlich werden können. Der Wirkstoff Lycorin steckt in der gesamten Pflanze, am stärksten in der Zwiebel. Auch Kalziumoxalate reizen die Schleimhäute stark.
Symptome einer Narzissen-Vergiftung
- Starkes Erbrechen (oft sehr schnell nach dem Fressen)
- Durchfall
- Speichelfluss und Schluckbeschwerden
- Herzrhythmusstörungen bei größeren Mengen
- Kreislaufprobleme und Zusammenbruch in schweren Fällen
Wie gefährlich ist das Vasenwasser bei Narzissen?
Auch das Wasser in einer Vase mit Narzissen enthält Giftstoffe — manche Hunde und Katzen trinken daraus. Vase immer gut sichern und Wasser regelmäßig wechseln (oder Narzissen gar nicht als Schnittblumen verwenden, wenn Tiere im Haushalt leben).
Was tun bei Verdacht?
Zum Tierarzt oder Giftnotruf Österreich anrufen: +43 1 406 43 43. Narzissen-Vergiftungen verlaufen oft schnell — je früher du reagierst, desto besser.
Narzissen im Garten sicher handhaben
Beete mit Narzissen einzäunen oder Hund beim Gärtnern beaufsichtigen. Zwiebeln bei der Pflanzung sofort eingraben — sie verleiten zum Fressen. In der Wohnung: Blumen außer Reichweite.
Fazit
Narzissen sind schön, aber für Haustiere giftig. Sowohl die Zwiebeln als auch die Blüten und das Vasenwasser können Vergiftungssymptome auslösen.