Pilze Hund: Welche Pilze sind für Hunde giftig?
Beim Waldspaziergang ist Vorsicht geboten: Wildpilze können für Hunde tödlich giftig sein. Selbst Pilzexperten können giftige Sorten manchmal kaum von essbaren unterscheiden.
Hund: Giftig
Katze: Giftig
Welche Wildpilze sind für Hunde besonders gefährlich?
Besonders gefährlich sind:
- Knollenblätterpilz (Amanita phalloides): Einer der giftigsten Pilze der Welt. Verursacht tödliches Leberversagen.
- Fliegenpilz (Amanita muscaria): Enthält Muscarin und halluzinogene Stoffe.
- Herbst-Lorchel: Giftig, kann Blutschäden verursachen.
Symptome einer Pilzvergiftung können verzögert auftreten (bis zu 24 Stunden):
- Erbrechen und Durchfall
- Gelbfärbung der Schleimhäute (Leberversagen)
- Neurologische Symptome, Zittern
- Koma
Dürfen Hunde gekaufte Speisepilze essen?
Handelsübliche Speisepilze wie Champignons sind in kleinen Mengen und gegart für Hunde verträglich. Roh können auch Speisepilze Magenprobleme verursachen. Wildpilze sind grundsätzlich tabu.
Was tun bei Vergiftungsverdacht?
Wenn du den Verdacht hast, dass dein Tier etwas Giftiges gefressen hat, wende dich sofort an deinen Tierarzt oder ruf den Giftnotruf Österreich an:
Giftnotruf Österreich: +43 1 406 43 43
Versuche nicht, das Tier selbst zum Erbrechen zu bringen, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt.